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Lieblingsgedichte
09.02.2014, 15:38
Beitrag: #31
RE: Lieblingsgedichte
Du Süsse...herz
Ganz ehrlich nicht, es ist nur eines meiner Lieblingsgedichte...durchknuddel..
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09.02.2014, 20:02
Beitrag: #32
RE: Lieblingsgedichte
*seufz* wunderschön vertont wie ich finde



Webseite des Benutzers besuchen Alle Beiträge dieses Benutzers finden
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 Danke sagen: Frankie
09.02.2014, 20:15
Beitrag: #33
RE: Lieblingsgedichte
Absolut, Dipama - ich kenn's auch...herz
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09.02.2014, 21:42
Beitrag: #34
RE: Lieblingsgedichte
Gerade etwas entdeckt, das ich mit euch teilen möchte herz

Frieden ist jeder Schritt
Die strahlend rote Sonne ist mein Herz
Jede Blüte lächelt mit mir
Wie grün, wie frisch alles ist, was wächst
Wie kühl der Wind weht
Frieden ist jeder Schritt
Er verwandelt den endlosen Pfad in Freude.

Thich Nhat Hanh (Ich pflanze ein Lächeln)
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 Danke sagen: Ellen , Paulinchen
09.02.2014, 22:20
Beitrag: #35
RE: Lieblingsgedichte
Das habe ich gerade durch Zufall im Rahmen eines GC-Rätsels gefunden. Es hat mich berührt.



Vier Küsse

Die Schwalben bauen, die Schwalben ziehn,
Die Jahre kommen, die Jahre fliehn.

Es sitzet im Grün ein junges Weib,
Im Arm einen Knaben sie hält,
Der blicket so lächelnd hinein in die Welt,
Der spielet mit Blumen im Sonnenschein;
Wohl mag er der Mutter Freude sein,
Denn neigend herab sich zum Lockengolde,
Küßt sie ihr Knäblein, das liebe, holde.

Die Schwalben bauen, die Schwalben ziehn,
Die Jahre kommen, die Jahre fliehn.

Ein Jüngling sitzt auf dem Rasengrün,
Sein Liebchen hält er im Schooß,
Ihm wird das Herz so voll, so groß,
In's Aug' ihr muß er, in's offne, sehn,
Das mag wohl der Sehnsucht Sprache versteh«.
Es zieht sie herab zu der blühenden Wange,
Die küßt sie innig, die küßt sie lange.

Die Schwalben bauen, die Schwalben ziehn,
Die Jahre kommen, die Jahre fliehn.

Den Mann ruft's hinein in die Völkerschlacht,
Es kämpfet im blutigen Streit
Ein Freund, ein treuer, ihm zur Seit',
Den trifft des feindlichen Mörsers Erz,
Da wirft er dem Manne sich blutend an's Herz,
Da preßt er die Lippe, die todesbleiche,
Auf seinen Mund und wird zur Leiche.

Die Schwalben bauen, die Schwalben ziehn,
Die Jahre kommen, die Jahre fliehn.

Am Hügel der Mutter trauert der Greis,
Am Beet, das die Liebste deckt,
Am Ort, wo die Kugel den Freund gestreckt,
Auch sich nun wünscht er ein friedliches Grab,
Da neigt sich ein Engel zu ihm herab
Und schließt ihm küssend die Augenlider;
Nun küßt ihn im Leben die Liebe nicht wieder.

Die Schwalben bauen, die Schwalben ziehn,
Die Jahre kommen, die Jahre fliehn.

Leberecht Dreves, 1837
Aus der Sammlung Romanzen und Bilder
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 Danke sagen: Ellen , rainy , Paulinchen
17.02.2014, 14:11
Beitrag: #36
RE: Lieblingsgedichte


Worte

Wenn meinen Worten die Silben ausfallen vor Müdigkeit
und auf der Schreibmaschine die dummen Fehler beginnen
wenn ich einschlafen will
und nicht mehr wachen zur täglichen Trauer
um das was geschieht in der Welt
und was ich nicht verhindern kann

beginnt da und dort ein Wort sich zu putzen und leise zu summen
und ein halber Gedanke kämmt sich und sucht einen anderen
der vielleicht eben noch an etwas gewürgt hat
was er nicht schlucken konnte
doch jetzt sich umsieht
und den halben Gedanken an der Hand nimmt und sagt zu ihm:
Komm

Und dann fliegen einige von den müden Worten
und einige Tippfehler die über sich selber lachen
mit oder ohne die halben und ganzen Gedanken
aus dem Londoner Elend über Meer und Flachland und Berge
immer wieder hinüber zur selben Stelle

Und morgens wenn du die Stufen hinuntergehst durch den Garten
und stehenbleibst und aufmerksam wirst und hinsiehst
kannst du sie sitzen sehen oder auch flattern hören
ein wenig verfroren und vielleicht noch ein wenig verloren
und immer ganz dumm vor Glück dass sie wirklich bei dir sind.

Erich Fried
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 Danke sagen: Felizitas , Dipama , Toasty , Ellen , Frankie , Hadumara
17.02.2014, 14:11
Beitrag: #37
RE: Lieblingsgedichte
Ist das nicht so rührend...??!? schüchtern
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 Danke sagen: Toasty , Hadumara
17.02.2014, 22:54
Beitrag: #38
RE: Lieblingsgedichte
...das ist unglaublich rührend..und tief..nein, mir fehlt grade das passende Wort. Danke Lisbethherz

liebe Grüße v. Ellen
------------------------------------------------------
Das Leben ist schön, von einfach war nie die Rede

( keine Ahnung von wem)
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18.02.2014, 10:50
Beitrag: #39
RE: Lieblingsgedichte
Kann ich bleiben (heute Nacht) Songtext: von Regy Clasen

Ich wär gern mit dir aufgewacht
Ich hab aber gar nicht geschlafen
In deinen Armen die ganze Nacht
In meinem Nacken dein Atem

Und mein Herz ist wie ein
Schmetterling im Netz
Doch dies mal bleibt er unverletzt

Ich wär gern mit dir aufgewacht
Ich hab aber gar nicht geschlafen
Die Schiffe waren zu schlecht fest gemacht
In diesem stürmischen Hafen

Und mein Herz klopft
Wie ein Nachbar an die Wand
Nur diesmal nicht von Wut entbrannt

Kann ich bleiben heute Nacht
Hast du vor Stunden mich gefragt
So lang du willst hab ich gedacht
Und gesagt hab ich nur ja
Und immerhin du bist noch da


Ich wär gern mit dir aufgewacht
Ich hab aber gar nicht geschlafen
Ich hab nur noch an eins gedacht
Lass mich nicht mich verraten

Und mein Herz pocht laut
Ich glaub du kannst es hören
Und es soll deinen Schlaf nicht stören

Ich wär gern mit dir aufgewacht
Ich hab aber gar nicht geschlafen
Ich hab in Dämmerung zugebracht
Mit dem zählen von Schafen

Und mein Herz tanzt
Auf der Wiese die ganze Nacht
Ich seh ihm zu und bleibe wach

Kann ich bleiben heute Nacht
Hast du vor Stunden mich gefragt
So lang du willst hab ich gedacht
Und gesagt hab ich nur ja
Und immerhin du bist noch da

Kann sein der Tag treibt dich davon
Kann sein in ein paar Stunden schon

Fragst du mich nochmal

Kann ich bleiben heute Nacht
Hast du vor Stunden mich gefragt
So lang du willst hab ich gedacht
Und gesagt hab ich nur ja
Und immerhin du bist noch da
Du bist noch da

gruppenknuddel Sei mein Freund, mach mir Mut... sag, es wird alles wieder gut (Illegal 2001) biggrin.gif

Frankie
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 Danke sagen: Ellen , Hadumara
25.02.2014, 08:01
Beitrag: #40
RE: Lieblingsgedichte

Er ist`s

Frühling läßt sein blaues Band
Wieder flattern durch die Lüfte
Süße, wohlbekannte Düfte
Streifen ahnungsvoll das Land

Veilchen träumen schon,
Wollen balde kommen
Horch, von fern ein leiser Harfenton!

Frühling, ja du bist's!
Dich hab ich vernommen!

Eduard Mörike, 1804-1875
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 Danke sagen: Biggi , Löwin , Hadumara , Dipama , Paulinchen
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